Leistungen2 - Hebamme Birgit Brach

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Wochenbettbetreuung
Neben der Geburtshilfe war es schon immer das Wochenbett, was im Fürsorgebereich der Hebammen lag. Heute ist gesetzlich verankert, dass nur die Berufsgruppe der Hebammen die umfassende Kompetenz zur Betreuung von Mutter und Kind in den ersten Wochen nach der Geburt hat. Praktisch bedeutet dies, dass ich Sie nach der Entlassung aus dem Krankenhaus häufig besuchen werde. Die Hausbesuche sind bis zur 12. Woche nach der Entbindung möglich. Anfangs werden die Abstände zwischen den Besuchen sehr kurz sein, später etwas länger. Wir finden gemeinsam das für Sie richtige Maß – je nach medizinischer Notwendigkeit und Ihrem eigenen Kontaktbedürfnis. Obwohl es Tendenzen zu Wochenbettambulanzen gibt, bin ich selbst fest davon überzeugt, dass es richtig ist, Sie in Ruhe zu Hause aufzusuchen. Nur so kann das Wochenbett ungestört und achtsam verlaufen.
Während meiner Besuche kümmere ich mich um die körperlichen Veränderungen, die Ihr Körper nach der Geburt zeigen kann. Dazu gehören die Anpassung der Brust an das Stillen, die Rückbildung der Gebärmutter, der Blutungsverlauf und die Heilung von Geburtsverletzungen.  Beim Baby beobachte ich das Trinkverhalten und die Gewichtszunahme, überwache die Heilung des Nabels, unterstütze beim ersten Baden, schätze Hautveränderungen und eine eventuelle Neugeborenengelbsucht ein. Ich gebe Tipps bei Blähungen des Kindes und habe insgesamt ein offenes Ohr für alle Fragen und Unsicherheiten, die Sie durch das alltägliche Leben mit einem Neugeborenen haben können. Auch bei bester Geburtsvorbereitung werden Sie merken, dass viele Fragen erst jetzt auftreten und in Ihr Bewusstsein kommen. Um dies abzufangen, bin ich in der Wochenbettzeit an Ihrer Seite.
 
Still- und Beikostberatung
Auch nach der Wochenbettzeit ist es möglich, Hebammenhilfe in Anspruch zu nehmen. Falls eine telefonische Beratung nicht ausreicht, gibt es Möglichkeiten zu weiteren Hausbesuchen. Dies kann zum Beispiel bei verschiedenen Stillproblemen nötig sein - bei Milchstau, mangelnder Milchmenge und geringer Gewichtszunahme des Kindes, bei hartnäckigen Stillschmerzen oder in der Abstillphase. Auch wenn Sie nach einigen Monaten mit der Beikost beginnen möchten, bin ich gern Ihre Ansprechpartnerin. Ich gebe Ihnen Tipps, wie der Übergang von Milch zur festeren Nahrung stressfrei gelingen kann, unter Berücksichtigung neuester Erkenntnisse und Trends.
 
Rückbildungsgymnastik
Die Rückbildungsgymnastik liegt mir sehr am Herzen. Ich bin froh, dass ich für diese Kurse in der „Physiotherapie Grit Kreßner“ optimale Bedingungen in meinem Stadtgebiet gefunden habe.
 
Etwa acht bis zwölf Wochen nach der Geburt kann der Kurs beginnen. Sie können dazu gern Ihr Baby mitbringen. In entspannter Atmosphäre kommen Sie mit anderen Frauen zusammen und sollen Zeit und Raum finden, nach den Monaten der Schwangerschaft, der Anstrengung der Geburt und der Schonzeit des Wochenbetts erstmals wieder etwas für sich selbst zu tun. In den ersten Stunden wird es besonders darum gehen, den Beckenboden zu kräftigen, die Körpermitte zu stärken und den Rücken zu entlasten. Später werden auch Übungen für die Beine, den Bauch und die allgemeine Koordination Bestandteil des Kurses sein. Dazwischen kommen Entspannungssequenzen nicht zu kurz und Sie werden Gelegenheit finden, sich mit anderen Frauen in gleicher Lebenssituation auszutauschen.
 
Der Rückbildungskurs sollte als Grundlage gesehen werden, um im Anschluss daran andere Sportarten zu beginnen oder wiederaufzunehmen.   
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